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Kulturzentren

Erleben Sie Irlands Geschichte in einem Kultur oder Besucherzentrum hautnah.

  • Heritage Centres
  • Heritage Centres

Am besten können Sie Irlands reichhaltige Geschichte verstehen, wenn Sie einige der Besucherzentren besuchen, die jeweils eine ganz bestimmte Epoche, ein spezifisches Geschehen oder auch eine Tradition erklären und Aufbereiten.

Besucherzentren:

 

• Cobh –  The Queenstown Story ist eine faszinierende multimediale ausstellung, die Schritt für Schritt nachfolzieht, wie über 2,5 Mio Auswanderer Irland über diesen Seehafen verließen. Eine kurze Homage an die Titanik, die hier ihren letzten Hafen hatte darf natürlich nicht fehlen.

Dublinia bringt das mittelalterliche Leben in Dublin, inklusive Gerüchen und Geräuschen nahe.

The Ulster American Folk Park, County Tyrone, ist ein Open-Air Museum. Hier wird das Leben im 18. und 19. Jhd. Nachgestellt. Man kann selber nachvollziehen, wie sich die Auswanderer fühlten, wenn man mit Mimen in zeitgenössischer Tracht von Irland nach Amerika zieht. 

 

•The Brú Ború Theatre am Fuße des  Rock of Cashel: Hier wird traditionelles irisches Theater mit Musik, Tanz und keltischen Studien zelebriert.

St Patrick’s Trian: Im Herzen von Armagh, werden hier gleich drei Themenaustellungen untergebracht. Die Armagh Story ist die historische auseinandersetzung der Heiden mit dem keltisch beeinflußten Christentum bis heute;  Patrick’s Testament verfolgt das Leben des Heiligen anhand des alten Manuskriptest „The Book of Armagh“; das Land of Lilliput schließlich erzählt  Jonathan Swifts berühmtes Buch “Gullivers Reisen ”.

Craggaunowen –  The Living Past: Hier wird hautnah gezeigt, wie die Kelten in Irland lebten, arbeiteten und starben.

The Famine Museum  at Strokestown Park, County Roscommon: untergebracht im Palladian Haus aus dem 18. Jhd. , wird diese Ausstellung als die beste in Privatbesitz befindliche Ausstellung zum Thema “Die große Hungersnot”  bezeichnet.

 

•The Somme Heritage Centre ist eine Zeitreise in den Stellungskampf ersten Weltkriegs. Hier wird die irische Beteiligung beleuchtet und man kann selber aus den Gräben über “Niemandsland” blicken. 

 

•The Ulster Folk and Transport Museum zeigt das traditionelle Landleben im Norden und beherbergt gleichzeitig das preisgekrönte Transportmuseum mit allem, was ehemals und jetzt als Transportmittel diente und dient. 

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Wussten Sie schon?

Armagh wäre beinah zur Vatikan-Stadt geworden. 1948 berichtete der irische Botschafter beim Vatikan, Papst Pius XII sei “von tiefstem Pessimismus” darüber erfüllt, daß in Italien womöglich eine kommunistische Regierung an die Macht komme; er sei deshalb stark geneigt, den Heiligen Stuhl nach Irland zu verlegen. Der Papst sagte: “Irland ist das einzige Land, in das ich gehen könnte – nur dort würde ich mich sicher und atmosphärisch geborgen genug fühlen, um die Kirche im Sinne Christi zu leiten.“ Das konservative Italien kehrte dem Kommunismus allerdings den Rücken, die Christdemokraten kamen in einer Koalition an die Macht, und der Vatikan blieb, wo er war.