Wichtige Tipps
Wichtige Informationen für Wanderer
Klima
Das gemäßigte Klima in Irland garantiert für das Wandern sehr gut geeignete Voraussetzungen. Im Sommer wird es kaum einen Tag ohne leichten Wind geben, der die Morgennebel vertreibt, so dass die Sonne die Flüsse, Seen und Bäche zum Glitzern bringt und die Grün- und Braunschattierungen der Berghänge aufleuchten lässt. Da es selten kalt und ebenso selten bedrückend heiß wird, ist die Temperatur in Irland für das Wandern ideal.
Wanderkarten/Wanderrouten
Die Wanderpfade sind mit den international anerkannten Zeichen ausgeschildert: mit einem gelben Pfeil und Wanderer-Piktogrammen. Wo es notwendig war, wurden Übergänge und Trittsteige angebracht. Auch wenn man einen Wanderweg lediglich mit Hilfe der Wegweiser begehen kann, empfiehlt es sich dennoch, immer entsprechende Wanderkarten oder Taschenbuchführer bei sich zu tragen. Auf diese Weise wird die Freude an der ausgewählten Strecke durch Hinweise auf äußerst interessante historische, archäologische und natürliche Sehenswürdigkeiten viel größer sein. Außerdem sind solche Wanderhilfsmittel fast unerlässlich für den nie auszuschließenden Fall der Verdeckung durch Vegetationsüberwucherung oder fehlende Wegweiser, bedingt durch Sturmschäden.
Bitte seien Sie Rücksichtsvoll
Die Wanderwege werden in Zusammenarbeit zwischen den örtlichen Behörden, Fáilte Ireland (Irische Fremdenverkehrszentrale), Coillte (Forstwirtschaftsbehörde), privaten Grundstückseigentümern und freiwilligen Mitarbeitern ausgearbeitet.
Wanderer werden gebeten, alle Wege rücksichtsvoll zu benutzen, Tore zu schließen, Trittsteige zu verwenden, auf dem angezeigten Pfad zu bleiben, Ackerland nicht zu betreten und Bodenerosion zu vermeiden. Einige Wanderwege sind ideal für ein Wochenende, eine Tagestour, eine Nachmittagswanderung oder auch nur für einen kurzen Rundgang.
Vielfältige Möglichkeiten
Die Wege selbst sind sehr vielfältig: Die Auswahl reicht von Treidelpfaden entlang eines Kanals oder Flusses bis zu Wanderungen rund um die gebirgigen Halbinseln des Südwestens. Ihnen allen gemeinsam, mit ganz wenigen Ausnahmen, ist die Tatsache, dass sie von ihrer Beschaffenheit her für jeden Wanderer mit durchschnittlich guter Kondition zu bewältigen sind. Sie fordern weder außergewöhnliche Kondition, noch einen besonders ausgeprägten Orientierungssinn oder besondere Kletterkünste. Die normale Steighöhe übertrifft selten 300 Meter, es sei denn, um einen gut ausgeschilderten Pass in dieser Höhe zu überqueren. Meist winden sich diese Wege durch herrliche Berglandschaften.
Die meisten Gebirgsketten Irlands befinden sich dicht am Meer mit atemberaubenden Ausblicken. Täler und Bergpässe liegen auf verhältnismäßig niedriger Höhe. Jedoch sollte man sich nicht täuschen lassen, denn die meisten Berge beginnen auf Meereshöhe.

