Alte Monumente
Für alle Hobbyarchäologen bietet Irland eine weite Palette an Monumenten und Sehenswürdigkeiten.
Hier die irische Geschichte kurz gefasst:
- Die ersten Siedler kamen wahrscheinlich vor etwa 9,000 Jahren aus Britannien auf die Insel. Sie zogen entlang des River Bann und ließen sich schließlich am Mount Sandel bei dem heutigen Coleraine, im County.
- Die Bauern des Neolithikum wurden etwa 2.000 BC durch die Menschen der Bronzezeit verdrängt.
- Die ersten Kelten erschienen 500 BC in Irland.
- Als schließlich die Christianisierung in Irland begann, sollte dies das Land der Heiden neu gestalten. Klostergründungen überzogen das Land und einige Ruinen sind noch heute zu bewundern, so das mystische Kloster des St Kevin bei Glendalough, County Wicklow, die Klöster aus dem 6. JHD. Devenish, County Fermanagh, und Clonmacnoise am Shannon.
Besuchen Sie eine dieser historisch wertvollen Sehenswürdigkeiten.
Monumente:
- Älter als die Pyramiden ist das Hügelgrab von Newgrange im County Meath. Zu diesem UNESCO Weltkulturerbe pilgern jährlich über 200,000 Besucher. Erbaut um etwa 3.200 BC, ist dieses Hügelgrab von etwa 97 teilweise behauenen stehenden Steinen umgeben. Der Gang ins Grab selber ist so angelegt, dass die Sonne jeweils zu den Sonnwendterminen das innere kurz erleuchtet.
- Die Beaghmore Stones, Co. Tyrone, sind 7 Steinkreise , die in den 1940 entdeckt wurden und von etwa 1.500 BC stammen. Die Theorien über die Nutzung dieser Steinkreise reicht von Grabanlagen über Kultorte bis zu Sonne-, Mond- oder Sternenobservatorien.
- Die Hügelgräber von Knowth in County Meath sind gleich um die Ecke von Newgrange und wurde vor etwa 5000 Jahren gebaut. Hierhin gelangt man nur mit geführten Touren vom Besucherzentrum Brú na Bóinne, im Dorf Donore. Geöffnet April - Oktober.
- Kells, der beeindruckende Rundturm wurde zum Schutz vor den Wikingern gebaut. Teile der Klosteranlagen in denen vor etwa 1000 Jahren das berühmte Book of Kells entstand, stehen noch heute. Das Book of Kells ist Trinity College Dublin untergebracht.
- Navan Fort, County Armagh, war der Königssitz und Hauptstadt der Könige von Ulster. Ein Ringwall umgibt die zwei wichtigsten Monumente hier, ein Grabmal aus der Eisenzeit und einen Hügel. Was dies zu bedeuten hat und wie es hier einmal aussah, können Besucher im Besucherzentrum erfahren.
- Manche Städte in Irland sind in sich selber historische Monumente. Die engen Straßen von Waterford gehen auf der Normannen zurück, Dublin wurde von den Wikingern sogar noch vor Oslo oder Stockholm gegründet.
- Mit der Ankunft der Normannen im 12. Jhd. Veränderte sich die irische Landschaft. Seither krönen Burgen Felsen und strategische Hügel, wie der Rock of Cashel im County Tipperary , das romntische Kildownet Castle, einst Sitz der Piratenkönigin Grace O'Malley oder Narrow Water Castle im County Down, welches den Zugang zum Carlingford Lough verteidigte.




